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Lebensmittel & Nährwerte

Wildfleisch: Kalorien, Eisen und Bleirisiko von Reh bis Wildschwein

Von Redaktion kalorien.info · Stand: 02.11.2026 · Prüfstatus: redaktionell geprüft, nicht extern fachlich geprüft (was das heißt)

Kurz gesagt: Wildfleisch ist meist mager: Rehkeule hat 97 kcal und 1,3 g Fett je 100 g, Hirsch 112 kcal, Hase 113 kcal. Wildschwein liegt mit 162 kcal und 9,3 g Fett deutlich höher. Reh und Hase liefern mit 3,0 und 2,9 mg Eisen je 100 g ein Vielfaches von Schweinefilet (0,9 mg). Zwei Besonderheiten brauchen Aufmerksamkeit: Bleireste im Fleisch von Wild, das mit Bleimunition geschossen wurde, und beim Wildschwein Trichinen und Radiocäsium.

Gemalter Holztisch mit rohem Rehrücken, Hirschkeule, Wildschweinfleisch, Thymian, Wacholderbeeren und Preiselbeeren, ohne Schrift
Illustration · symbolisch, keine Mengenangabe

Wie viele Kalorien haben Reh, Hirsch, Wildschwein und Hase?

Wildfleisch ist meist fett- und energiearm. Die Rehkeule ist mit 97 kcal, 21,4 g Eiweiß und 1,3 g Fett je 100 g sehr mager. Hirsch folgt mit 112 kcal und 3,3 g Fett, Hase mit 113 kcal und 3,0 g Fett, Wildkaninchen mit 104 kcal und 2,3 g Fett. Eine Portion von 150 g Rehkeule bringt 146 kcal und 32,1 g Eiweiß auf den Teller.

Wildschwein ist die Ausnahme unter dem Haarwild. Mit 9,3 g Fett und 3,2 g gesättigten Fettsäuren je 100 g, 162 kcal, liegt es näher am Schweinekotelett (10,1 g Fett, 175 kcal) als an Reh oder Hirsch. Federwild streut breit: Fasan mit Haut kommt auf 154 kcal und 6,6 g Fett je 100 g, Wildente mit Haut auf 206 kcal und 15,2 g Fett, weil die Haut und das Fett darunter mitgegessen werden.

Wildfleisch roh im Vergleich: Energie, Eiweiß, Fett, Eisen und Zink (BLS 4.0)
Lebensmittelkcal je 100 gEiweiß (g) je 100 gFett (g) je 100 gdavon gesättigt (g)Eisen (mg) je 100 gZink (mg) je 100 gPortionkcal je PortionEiweiß (g) je Portion
Reh, Keule9721,41,30,53,03,21 Portion (150 g)14632,1
Wildkaninchen, Fleisch10420,92,30,73,21,41 Portion (150 g)15631,4
Hirsch, Fleisch11220,63,31,32,33,21 Portion (150 g)16830,9
Hirsch, Rücken11220,63,31,32,33,21 Portion (150 g)16830,9
Hase, Fleisch11321,63,01,22,92,21 Portion (150 g)17032,4
Reh, Rücken12222,43,61,33,03,21 Portion (150 g)18333,6
Fasan, Fleisch mit Haut15423,86,62,12,01,61 Portion (150 g)23135,6
Wildschwein, Fleisch16219,59,33,21,82,31 Portion (150 g)24329,3
Wildente, Fleisch mit Haut20617,415,25,04,20,81 Portion (150 g)30926,1

Im Vergleich mit Hausfleisch zeigt sich: Rehkeule ist mit 97 kcal genauso energiearm wie Hähnchenbrust ohne Haut (109 kcal) und liegt unter Schweinefilet (118 kcal) und Rinderfilet (121 kcal). Beim Eiweiß ist der Abstand klein: Reh, Hirsch, Hase und Wildschwein liegen zwischen 19,5 und 22,4 g je 100 g. Wer Fleisch nach Kalorien auswählt, findet bei Reh, Hirsch und Hase die schlankesten Stücke. Eine Gesamtübersicht über Hausfleisch, Geflügel und Wild steht auf der Seite Fleischsorten; Geflügel im Detail auf der Seite Geflügel.

Wild und Hausfleisch roh: Energie, Eiweiß, Fett, Eisen und Zink (je 100 g) (BLS 4.0)
Lebensmittelkcal je 100 gEiweiß (g) je 100 gFett (g) je 100 gdavon gesättigt (g)Eisen (mg) je 100 gZink (mg) je 100 g
Reh, Keule9721,41,30,53,03,2
Hirsch, Fleisch11220,63,31,32,33,2
Wildschwein, Fleisch16219,59,33,21,82,3
Schwein, Filet11822,83,00,90,91,8
Schwein, Kotelett (Rücken/cranial)17521,010,13,40,51,7
Rind, Filet12121,24,01,82,34,4
Rind, Hüfte11022,12,41,02,63,8
Hähnchen, Brust ohne Haut10921,82,40,50,40,6

Wie viel Eisen und Zink liefert Wildfleisch?

Der Eisengehalt ist der auffälligste Unterschied zwischen Wild und Schwein. Rehkeule enthält 3,0 mg Eisen je 100 g, Hase 2,9 mg, Hirsch 2,3 mg, Rinderfilet 2,3 mg, Schweinefilet nur 0,9 mg und Hähnchenbrust 0,4 mg. Eine Portion von 150 g Rehkeule liefert damit 4,5 mg Eisen. Wildschwein liegt mit 1,8 mg dagegen niedriger als Reh, Hase und Hirsch.

Beim Zink steht Reh ebenfalls vorn: 3,2 mg je 100 g Rehkeule und 3,2 mg bei Hirsch, gegenüber 1,8 mg bei Schweinefilet. Rinderfilet erreicht 4,4 mg. Auffällig ist das Vitamin B12: Reh und Hirsch enthalten 4,6 µg je 100 g, Rinderfilet 3,9 µg, Wildschwein dagegen nur 0,4 µg. Das Vitamin B6 liegt bei Reh und Hirsch bei 400,00 mg, Fasan bei 660,00 mg. Mehr zu den Nährstoffen auf den Seiten eisenreiche Lebensmittel und zinkreiche Lebensmittel.

Eisen, Zink, Magnesium, Vitamin B6 und B12 im Wild und im Vergleich (je 100 g, roh) (BLS 4.0)
LebensmittelEisen (mg) je 100 gZink (mg) je 100 gMagnesium (mg) je 100 gVitamin B6 (mg) je 100 gVitamin B12 (µg) je 100 g
Reh, Keule3,03,2210,404,6
Hase, Fleisch2,92,2240,301,0
Hirsch, Fleisch2,33,2210,404,6
Rind, Filet2,34,4220,503,9
Fasan, Fleisch mit Haut2,01,6260,660,8
Wildschwein, Fleisch1,82,3220,390,4
Schwein, Filet0,91,8260,620,0
Hähnchen, Brust ohne Haut0,40,6280,390,1

Wie verändern Braten, Grillen und Schmoren das Wildfleisch?

Beim Garen verliert Fleisch Wasser, und die Nährstoffe konzentrieren sich. Rehkeule roh enthält 76 g Wasser je 100 g, aus dem Ofen sind es 64 g. Die Energie steigt dabei von 97 auf 143 kcal, das Eiweiß von 21,4 auf 32,3 g, während das Fett mit 1,6 g niedrig bleibt. Das ist kein Zusatz von Fett, sondern weniger Wasser im gleichen Stück. Bei Hirsch ist es ähnlich: roh 112 kcal, in der Pfanne ohne Fett 153 kcal, gekocht 171 kcal je 100 g.

Wildschwein verliert beim Garen ebenfalls Wasser und liegt gebraten in der Pfanne bei 214 kcal, gegrillt bei 209 kcal und geschmort bei 204 kcal je 100 g. Hase geschmort kommt auf 155 kcal und 30,6 g Eiweiß, Wildkaninchen aus dem Ofen auf 125 kcal und 2,4 g Fett. Wer Wild in der Küche wiegen will, achtet darauf, ob das Gewicht roh oder gegart gemeint ist.

Wildfleisch roh und gegart: was Braten, Grillen, Kochen und Schmoren verändern (BLS 4.0)
Lebensmittelkcal je 100 gEiweiß (g) je 100 gFett (g) je 100 gWasser (g) je 100 g
Reh, Keule, roh9721,41,376
Reh, Keule, gebraten ohne Fett (Ofen)14332,31,664
Reh, Keule, gegrillt14031,11,865
Hirsch, Fleisch, roh11220,63,375
Hirsch, Fleisch, gebraten ohne Fett (Pfanne)15329,24,065
Hirsch, Fleisch, gebraten ohne Fett (Ofen)15028,83,966
Hirsch, Fleisch, gekocht17132,64,562
Wildschwein, roh16219,59,370
Wildschwein, gebraten ohne Fett (Pfanne)21428,111,359
Wildschwein, gebraten ohne Fett (Ofen)19125,010,164
Wildschwein, gegrillt20925,611,861
Wildschwein, gekocht22429,411,858
Wildschwein, geschmort ohne Fett20426,810,861
Hase, roh11321,63,073
Hase, geschmort ohne Fett15530,63,664
Wildkaninchen, gebraten ohne Fett (Ofen)12525,82,469
Wildente, gebraten ohne Fett (Ofen)24327,015,057
Gemalte Rehkeule im Bräter mit Thymian, Wacholderbeeren und Preiselbeeren auf einem Holztisch, ohne Schrift

Ganze Gerichte rechnen mit Fett und Salz. Eine Rehkeule aus dem Ofen mit Fett und Salz hat 177 kcal und 5,7 g Fett je 100 g, eine Portion von 150 g bringt 266 kcal und 1,15 g Salz. Rehragout hat 144 kcal je 100 g, eine Portion von 250 g also 360 kcal. Wildbrühe liegt bei 3 kcal je 100 g und 0,6 g Salz, die dunkle Soße auf Wildbrühe bei 76 kcal und 5,4 g Fett. Marinierter Rehrücken enthält 1,1 g Salz je 100 g, der unmarinierte Rücken nur 0,21 g.

Zubereitetes Wild: Rehkeule, Ragout, Brühe, Soße und Wurst (BLS 4.0)
Lebensmittelkcal je 100 gEiweiß (g) je 100 gFett (g) je 100 gSalz (g) je 100 gPortionkcal je PortionSalz (g) je Portion
Rehkeule, gebraten im Ofen (mit Fett und Salz)17731,45,70,81 Portion (150 g)2661,15
Rehragout14420,03,50,51 Portion (250 g)3601,29
Reh, Rücken, mariniert, roh11420,73,31,11 Portion (150 g)1711,60
Wildbrühe30,40,20,61 Tasse (200 g)61,12
Grundsoße dunkel/braun (von Wildbrühe)761,15,40,61 Schöpfkelle (60 g)460,39
Hirschsalami mit Schweinefleisch31622,724,93,83 Scheiben (30 g)951,14

Wildwurst und Wildsalami sind keine Magerkost. Hirschsalami mit Schweinefleisch hat 316 kcal, 24,9 g Fett und 3,8 g Salz je 100 g. Drei Scheiben von 30 g tragen damit 1,14 g Salz bei. Mehr zu Wurst auf der Seite Wurst und Aufschnitt und zum Garverfahren auf der Seite roh oder gegart.

Ist Wild aus Bleimunition ein Gesundheitsrisiko?

Bleihaltige Geschosse zerlegen sich beim Auftreffen in feine Splitter, die tief in das Muskelfleisch eindringen. Besonders hoch belastet sind Wildschwein, Reh und Hirsch. Die Bleisplitter lassen sich im Muskelfleisch oft kaum erkennen und sind im Tierkörper bis zu 40 Zentimeter vom Schusskanal entfernt nachweisbar. Das großzügige Ausschneiden rund um den Schusskanal reicht deshalb nicht immer aus, um hohe Bleigehalte zu verhindern.

Für Blei gibt es nach heutigem Wissen keine Wirkschwelle, also keine Dosis ohne Wirkung. Bei Erwachsenen reagieren bei dauerhafter Aufnahme vor allem die Nieren empfindlich. Bei Kindern bis sieben Jahre kann Blei das Nervensystem schädigen, mit Folgen für Hirnfunktion und Intelligenz, die dauerhaft sein können, und Kinder nehmen je Kilogramm Körpergewicht mehr Blei auf als Erwachsene. Ungeborene sind besonders gefährdet.

Wer wenig Wild isst, hat kein Problem. Erwachsene mit ein bis zwei Wildmahlzeiten im Jahr haben kein Gesundheitsrisiko, bis zu 10 Portionen im Jahr sind bei Erwachsenen weiterhin unbedenklich. Anders ist es bei Extremverzehrern, die ein- bis mehrmals pro Woche Wild essen, etwa in Jägerhaushalten: Bei etwa 10 Prozent der Wildesser besteht das Risiko, die Gesundheitsgrenzwerte der EFSA für Blei zu überschreiten, bei etwa 5 Prozent geht es um besorgniserregende Bleimengen. Hinzu kommt die Bleiaufnahme aus Getreide, Gemüse und Getränken, die in Deutschland schon erheblich zur Gesamtaufnahme beiträgt.

Wer Wild kauft, kann beim Jäger oder Händler nach der Munition fragen. Bleifreie Geschosse geben kein Blei in das Fleisch ab, und für den eigenen Verzehr und den Markt sollten Jäger solche Munition verwenden.

Was gilt bei Wildschwein für Radiocäsium und Trichinen?

Unter dem Wild hat Wildschwein die höchsten Radiocäsiumwerte, weil Wildschweine Pilze fressen und sich Cäsium im Muskelfleisch anreichert. Der EU-Grenzwert liegt bei 600 Becquerel je Kilogramm. In Bayern untersuchte Rehproben (74 Stück) hatten im Mittel 22 Becquerel je Kilogramm, bei einem Höchstwert von 399. Bei Hirsch (13 Proben) lag der Mittelwert bei 1 Becquerel je Kilogramm, der Höchstwert bei 8. Alle Werte lagen unter dem Grenzwert.

Bei Wildschwein gibt es einen Unterschied zwischen Handel und Jagd. Von 93 Proben aus dem Handel lag keine einzige über dem Grenzwert, der Mittelwert betrug 42 Becquerel je Kilogramm und der Höchstwert 452. Bei 67 von Jägern eingereichten Proben lag der Mittelwert bei 270, der Höchstwert bei 2.131 Becquerel je Kilogramm, also deutlich über dem Grenzwert. Der Grenzwert gilt auch für Wildpilze.

Gemalter Wildschweinbraten in Scheiben auf einem Holzbrett mit Rotkohl, Klößen und Rosmarin, ohne Schrift

Trichinen sind etwa 1 Millimeter lange Fadenwürmer, die in der Skelettmuskulatur von Säugetieren leben. Eine Ansteckung gibt es ausschließlich durch rohes Fleisch mit den infektionsfähigen Muskellarven. Sie verläuft mild bis schwer, zeigt anfangs unspezifische Beschwerden und später Fieber, Muskelschmerzen und Ödeme im Augenbereich, und ist in Deutschland meldepflichtig. Deshalb muss Fleisch von Wildschwein vor dem Verzehr untersucht werden, wie das Fleisch von Hausschwein: Aus ausgewählten Muskelproben werden die Larven mit der sogenannten Verdauungsmethode herausgelöst.

Die Untersuchung ersetzt das Durchgaren nicht. Verbraucher stecken sich meist über rohes Schweinefleisch an, etwa Rohwurst, Schinken oder Gehacktes, wenn das Fleisch nicht durcherhitzt war. Für Wildschwein gilt dasselbe: nie roh essen, keine rohen Wildschweinwürste und kein roher Wildschweinschinken. Die sicheren Temperaturen stehen im nächsten Abschnitt.

Wie bereitest du Wild hygienisch zu?

Fleisch, auch Wild, gehört wie Geflügel, Hackfleisch, Fisch, Rohmilch und Speisen mit Ei zu den Lebensmitteln, die besonders anfällig für Keime sind. Sie müssen durchgehend gut erhitzt werden: mindestens 2 Minuten lang mindestens 72 Grad im Kern. Ein Fleischthermometer zeigt, ob die Kerntemperatur erreicht ist. Rohes Fleisch und Lebensmittel, die roh gegessen werden, brauchen getrennte Schneidebretter und Küchengeräte, oder die Geräte werden zwischendurch heiß abgespült.

Gefrorenes Wild taut in einer abgedeckten Schale im Kühlschrank auf, nicht in der Verpackung auf der Arbeitsfläche. Die Auftauflüssigkeit wird weggeschüttet, danach werden die betroffenen Flächen gereinigt und die Hände gründlich gewaschen. Tiefgefrorener Hirsch hat 112 kcal je 100 g, genauso viel wie frischer. Gekühlte Lebensmittel kommen direkt nach dem Einkauf in den Kühlschrank, fertige Speisen halten sich gut verpackt etwa zwei Tage im Kühlschrank.

Zerkratzte Schneidebretter aus Holz oder Kunststoff werden ersetzt, weil sich Keime in Kratzern festsetzen. Spültücher und Schwämme werden mindestens einmal pro Woche gewechselt und bei mindestens 60 Grad gewaschen. Die Hygieneregeln gelten für Geflügel genauso, mehr dazu auf der Seite Geflügel.

Häufige Fragen

Wie viele Kalorien hat Rehfleisch?

Rehkeule hat 97 kcal und 1,3 g Fett je 100 g, Rehrücken 122 kcal und 3,6 g Fett. Gebraten aus dem Ofen sind es 143 kcal.

Ist Wildfleisch gesünder als Schweinefleisch?

Reh, Hirsch und Hase haben weniger Fett und mehr Eisen als Schweinefleisch: Rehkeule 3,0 mg Eisen je 100 g, Schweinefilet 0,9 mg. Wildschwein liegt beim Fett mit 9,3 g nahe am Schweinekotelett.

Wie viel Eiweiß hat Hirsch?

Hirsch enthält 20,6 g Eiweiß je 100 g roh, gebraten ohne Fett in der Pfanne 29,2 g.

Sollten Schwangere Wild essen?

Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch verzichten besser auf Wild, das mit Bleimunition geschossen wurde. Auch für Kinder unter sieben Jahren gilt dieser Rat.

Wie oft darf man Wild essen?

Ein bis zwei Wildmahlzeiten im Jahr sind für Erwachsene unbedenklich, bis zu 10 Portionen im Jahr ebenfalls. Bedenklich wird es bei Verzehr ein- oder mehrmals pro Woche, wenn das Wild mit Bleimunition geschossen wurde.

Wie lange muss Wildschwein erhitzt werden?

Fleisch von Wildschwein muss untersucht sein und im Kern mindestens 2 Minuten lang mindestens 72 Grad erreichen. Rohes Wildschweinfleisch, Rohwurst und Rohschinken sind tabu.

Quellen und Stand

  1. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Fragen und Antworten zum Verzehr von Wild, das mit bleihaltiger Munition geschossen wurde (abgerufen 02.11.2026). bfr.bund.de
  2. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Cäsiumbelastung in Wildfleisch und Wildpilzen aus Bayern, Untersuchungsergebnisse 2015 (abgerufen 02.11.2026). lgl.bayern.de
  3. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Trichinen (Trichinella) (abgerufen 02.11.2026). bfr.bund.de
  4. Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Hygiene (abgerufen 02.11.2026). bzfe.de

Nährwerte: Max Rubner-Institut (2025): Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), Version 4.0 – Deutsche Nährstoffdatenbank. Karlsruhe. DOI 10.25826/Data20251217-134202-0, Lizenz CC BY 4.0.

Quellen geprüft bis 02.11.2026.